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Was mir der Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) gebracht hat

Ich bin von Thomas Wüst gebeten worden, einen Beitrag zum Thema „was hat mir der Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) gebracht“ zu verfassen, was ich hiermit gerne mache, weil mich der Fachwirt wirklich weitergebracht hat.

Zu Beginn meiner beruflichen Karriere habe ich Krankenschwester gelernt. Nach einiger Zeit habe ich gemerkt, dass mir das zu wenig ist, weil ich mich beruflich weiterentwickeln wollte. Ich habe dann die zwei Jahre dauernde Weiterbildung zur Fachkrankenschwester absolviert.

Eine Auszeit nach der Prüfung nahm ich mir dann und arbeitete als Krankenschwester auf einem Kreuzfahrtschiff. Das war sehr interessant und abwechslungsreich, besonders die administrativen und organisatorischen Abläufe.

Nach meiner Rückkehr in den Klinikalltag stellte ich aber fest, dass ich mehr wissen wollte, bspw. wie Prozesse in einer Klinik ablaufen, wie die wirtschaftlichen Zusammenhänge sind und mich allgemein im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens weiterbilden. Dieser Gedanke beschäftigte mich so sehr, dass ich mich über Weiterbildungsmöglichkeiten informierte, und ich stieß somit dauf den Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen. Trotz meiner Bedenken und Erfahrungen in Prüfungen, stellte ich mich dieser Herausforderung.

Die Unterrichtzeiten konnte ich gut mit meinem Dienstplan vereinbaren, so dass ich keinen Tag versäumen musste und wollte; der Unterricht war interessant und ich man nahm viel mit, was ich auch in der Praxis umsetzen konnte.

Die Prüfungen kamen immer näher und die Anspannung wuchs, auch der Gedanke sie nicht zu bestehen. Diese Bedenken wurden mir leider auch bestätigt, doch ich gab nicht auf und machte weiter, insgesamt dreimal.

Durch einen Termin bei der IHK zur Prüfungseinsicht lernte ich die dortige Mitarbeiterin kennen, mit der ich ein interessantes Gespräch führte und die mir geholfen hat bzw. auch den Kontakt zu Hr. Wüst hergestellt hat. Das war ca. im März 2014. Schon in den ersten Unterrichtseinheiten lernte ich viel, auch wie ich mein Wissen fachlich ausdrücke und das auch auf das Papier bringe. Zu der Zeit wurde ich das dritte Mal auf meine Prüfung in einem Fach vorbereitet. Trotz des Einzelunterrichtes und das Lernen in einer Zweiergruppe kam es wieder nicht zu einem erfolgreichen Abschluss.

Von und mit diesem Ergebnis gab ich mich nicht zufrieden, ich hatte dieses Wissen und wollte es auch anwenden, auch wenn ich es in den Prüfungen nicht umsetzen konnte.

Da ich das ganze schon dreimal wiederholt hatte, war das Prüfungsverfahren für mich aber vorerst beendet.

Nun hatte ich „Glück“. Der geprüfte Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) löste den Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK) ab.

Die Prüfungsordnung und die Ausbildungsinhalte wurden geändert und ich konnte noch einmal ganz von vorne anfangen.

Mit der Hilfe und auch dem Ehrgeiz von Hr. Wüst, wusste ich, ich kann es schaffen. Ich bereitete mich also darauf vor, nebenbei nahm ich auch noch eine neue berufliche Herausforderung in der Klinik an, hier konnte ich mein Wissen noch mehr anwenden und umsetzen, ich stellte auch fest, dass das Wissen was ich bereits erlernt hatte, mich in diese Position gebracht hatte und ich konnte mit vielen Themen richtig umgehen.

Ich danke Thomas Wüst sehr für seine Hilfe. Die Zeit, Nerven und das Vertrauen, das er in mich gesetzt hat. Er hat sich meines speziellen Problems angenommen und mich sehr unterstützt.

Ich leite das Belegungsmanagement in einer Klinik mit ca. 450 Betten. Zusätzlich erhalte ich Projekte oder unterstütze diese. Nach dem Fachwirt habe ich den Betriebswirt im Sozial-und Gesundheitswesen (KA) sowie den AdA-Schein erfolgreich absolviert. Vorbereitet wurde ich hier wieder von AQADA, bestanden habe ich beides diesmal im ersten Versuch problemlos.

Ehrenamtlich habe ich eine Aufgabe in einer großen Elterninitiative angenommen und unterstützte den Vorstand in allen Belangen.

 

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HB 3 „Gestalten von Schnittstellen und Projekten“ als 2.Handlungsbereich für die mündliche Prüfung

Bekanntlicherweise muss der angehende Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen am Tag der schriftlichen Prüfung seinen Themenvorschlag für die mündliche Prüfung einreichen. Themenwahl und Ausführung auf dem „Einreichungszettel“ (da hat übrigens jede IHK ihr eigenes Formular…) müssen sehr gut durchdacht werden, denn der Prüfling ist an diesen gebunden – es darf also nicht oder kaum vom eingereichten Thema, Gliederung… abgewichen werden!

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Was macht ein "gutes" Thema für die mündliche Prüfung aus? Gibt es eine Gelinggarantie für manche Themen?

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Lange musste ich da nicht überlegen. Nach bestandener schriftlicher Prüfung erreicht uns bei AQAdA sehr oft folgende Frage per Mail:

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